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Erst wusste ich gar nicht so richtig, was los war. Da wurde mein Rucksack gepackt und meine Futterschüsseln wanderten auch mit ins Gepäck. Was sollte denn das werden? Dann ging es ins Auto und zum Glück fuhren wir nach Sondershausen zu Mama. Trotzdem war es irgendwie anders als sonst bei meinen Besuchen. Es herrschte eine komische Unruhe, denn die Menschen rannten immerzu hin und her mit Taschen und Decken und ganz viel anderen Sachen. Am anderen Morgen war wieder Aufbruchstimmung und dann ging es endlich los. Die Autofahrt war ganz schön lang, aber die Mama Kyra lag ganz entspannt und schlief. Da habe ich es auch probiert und siehe da, es klappte. Ab und zu haben wir Rast gemacht und ich konnte wieder rennen und springen. Frauchen erzählte was von „ Hummeln im Hintern“, fand ich aber gar nicht. Auf einem Rastplatz waren wir dann auch noch Pilze suchen im Wald. Schließlich kamen wir zum Ziel und beschnüffelten erst mal unsere Bleibe. Als erstes haben unsere Futterschüsseln und die Decken ihren Platz gefunden. Das hat Mama und mich erst mal beruhigt. Dann ging es schon wieder los, aber diesmal zu Fuß. Wir kamen durch den Wald zu einer Treppe mit ganz viel Sand. Die Überraschung war aber gelungen, als wir unten ankamen -------Wasser so weit wie man sehen konnte----. Irgendwie war das erst mal ein bisschen unheimlich, aber Kyra hat mir gezeigt, wie man durch die Wellen toben kann. Zu Hause wurden wir abgerubbelt und es gab Essen. Hunger hatten wir ja nach dem Baden. Jeden Tag ging es nun zweimal ans Wasser und das Wetter war auch prima, so dass unsere Leute uns öfter mal zur Ordnung rufen mussten, denn wir waren ja nicht allein am Strand. Manche Leute fanden es nämlich gar nicht so schön, wenn wir uns schüttelten, aber wofür geht man dann am Wasser spazieren? Die Menschen können doch ihr Fell zum Trocknen ausziehen und wir nicht.. Aber wir Belgier sind nun mal wasserverrückt. Frauchen musste ganz oft erklären, dass wir keine Promenadenmischungen sind, sondern Tervueren! Die Leute schauten sich dann unsere Wasserspielchen an, Wellenbeißen fand ich ganz cool. Aber dann habe ich mich im Wasserspringen ( Frauchen sagte –Bauchklatscher) perfektioniert. Da meine Mama ziemlich schnell schwimmen kann musste ich mir ja schließlich etwas einfallen lassen, um an die Stöckchen zu kommen. Große Wellen waren auch kein Problem mehr. Dann die große Freude: Besuch von zu Hause – meine persönlichen Dosenöffner kamen nachgereist. Nun konnte ich zeigen, was ich schon gelernt hatte. Die langen Spaziergänge am Strand und im Wald waren wunderschön und es gab viel zu schnüffeln. Zumindest Kyra hat das ausgiebig getan und ab und zu habe ich mich dazu auch herabgelassen. Losrennen aus heiterem Himmel und dann wieder zurück im vollen Speed finde ich toller.
Es ging aber einmal morgens nicht gleich an den Strand, sondern ins Auto. Da haben wir erst einmal lautstark protestiert. Aber dann ging es an einen anderen Strand und in ein Lokal zum Fischessen. Na ja, für uns nicht so toll, aber unsere 4 Leute waren ganz begeistert. Großzügig wie wir Belgier nun mal sind haben wir uns ganz vorbildlich benommen. Im übrigen haben wir ganz schnell mitbekommen, dass die Möwen ganz gehörigen Respekt vor uns haben, denn sie sind immer abgehauen, wenn wir 2 mal so ganz nebenbei in ihre Richtung gesprintet sind. Sogar die Wellen haben unser Spiel mitgemacht und sind immer vor und zurück am Sandstrand. Leider ist die Zeit des Urlaubs ( Menschenauslegung) ganz schön schnell vorbei gegangen. Aber ich habe gehört, dass wir nochmal so was unternehmen werden. Prima, da freue ich mich , denn dann weiß ich ja gleich wie Wasserspringen geht.
Easy vom Sondershäuser Kalikristall
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